EU verlangt Einstellung des KI-Dienstes Grok nach Kontroverse um Nacktbilder
- Patrick Graber
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Das Handelsblatt berichtet. EU-Kommission will entschieden gegen den KI-Chatbot Grok vorgehen, der durch die Verbreitung sexualisierter Inhalte in die Kritik geraten ist. Nach Informationen des Handelsblatts plant Brüssel, am Montag ein offizielles Verfahren nach dem „Digital Services Act“ einzuleiten.
Ziel ist es, das von Elon Musks Unternehmen xAI entwickelte System im europäischen Raum zu stoppen. Grok könne auf Nutzeranfrage hin sexualisierte Bilder und Videos realer Personen erzeugen – teils auch von Minderjährigen – und habe diese über die Plattform X weiterverbreitet.
Ursprünglich sollte das Verfahren bereits in der vergangenen Woche starten, wurde jedoch aus politischen Gründen verschoben. Die Kommission wollte zunächst ihre Position zu den von US-Präsident Donald Trump geplanten Strafzöllen abstimmen.

