USA: Was ist ICE? Aufgaben der Agenten und rasanter Behörden Wachstum erklärt
- Patrick Graber
- 3 hours ago
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ICE ist eine US‑Bundesbehörde mit dem Namen „United States Immigration and Customs Enforcement“, zuständig vor allem für die Durchsetzung von Einwanderungs‑ und Zollrecht im Landesinneren der USA
ICE verfolgt Verstöße gegen Einwanderungs‑ und Zollgesetze, etwa illegale Einreise, Visabetrug, Schleuserkriminalität und Menschenhandel.
Die Behörde nimmt Personen ohne gültigen Aufenthaltsstatus fest und organisiert Abschiebungen.
ICE‑Mitarbeitende haben weitreichende polizeiliche Befugnisse, können Razzien durchführen, Personen in Haft nehmen und inhaftiert lassen, solange ein Fall bearbeitet wird
Organisatorisch gehört ICE zum Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) mit Sitz in Washington, D.C., beschäftigt über 20.000 Mitarbeitende und unterhält hunderte Büros im In‑ und Ausland.
Wie ICE entstanden ist
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde das US‑Sicherheitssystem umfassend neu organisiert.
Der „Homeland Security Act of 2002“ schuf das neue Heimatschutzministerium (DHS) und bündelte verschiedene zuvor getrennte Behörden.
2003 entstand daraus ICE, indem vor allem Aufgaben des früheren Immigration and Naturalization Service (INS) sowie Teile des US‑Zolldienstes (Customs Service) in der neuen Behörde zusammengeführt wurden
Ziel war es, Einwanderungs‑, Grenz‑ und Zollkontrollen unter einem Dach zu zentralisieren, um nationale Sicherheit und öffentliche Sicherheit effektiver zu schützen.


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