US-Flugzeugträger vor Iran: Wie ernst ist die Gefahr eines US-Militärschlags gegen das Regime?
- Patrick Graber
- 2 hours ago
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Der Einsatz eines US-Flugzeugträgers vor der iranischen Küste verschärft die Spannung im ohnehin aufgeheizten Nahen Osten. Das US-Zentralkommando hat die Ankunft der USS Abraham Lincoln in der Region bestätigt, begleitet von mehreren Zerstörern und weiteren Kriegsschiffen. Archivaufnahmen zeigen den atomgetriebenen Träger als schwimmende Festung mit tausenden Soldaten und Dutzenden Kampfflugzeugen an Bord.
Parallel dazu geht das Regime im Iran mit massiver Gewalt gegen die anhaltenden Proteste vor, bei denen nach Angaben von Menschenrechtsgruppen bereits fast 6.000 Menschen getötet und zehntausende festgenommen worden sein sollen. Die Behörden in Teheran geben deutlich niedrigere Opferzahlen an, stehen aber wegen der Berichte über ein Blutbad im In- und Ausland unter wachsendem Druck. Beobachter warnen, dass die militärische Präsenz der USA und die brutale Niederschlagung der Proteste das Risiko einer weiteren Eskalation deutlich erhöhen.
Offiziell spricht Washington davon, mit dem Trägerverband Abschreckung zu demonstrieren und die eigene Handlungsfähigkeit in der Region zu stärken. Gleichzeitig betonen Regierungsvertreter, Präsident Donald Trump wolle zwar alle Optionen bis hin zu Luftschlägen bereithalten, hoffe aber, das massive Aufgebot nicht einsetzen zu müssen. Steht damit ein US-Eingreifen unmittelbar bevor – oder handelt es sich vor allem um Machtdemonstration und Druckmittel gegenüber dem Regime in Teheran?



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